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Burg von Cerbaia

In dominierender Lage und mitten in einer wilden und kargen Natur auf einem das Tal überragenden Sporn, wurde die Burg zwischen dem Ende des XI. und dem Anfang des XII. Jahrhunderts von den Grafen Alberti errichtet. Noch immer führt eine Brücke aus dem vierzehnten Jahrhundert, die die Zerstörungen des letzten Weltkrieges überlebt hat, über den Fluss Bisenzio zu dem steilen und beschwerlichen Pfad, der sich bis zur Burg empor windet. Abgesehen von ihren Verteidigungszwecken diente sie den Feudalherren solange als Residenz, bis sie 1361 von Niccolò degli Alberti an die Gemeinde von Florenz verkauft wurde. Laut einer alten Legende bat der aus Florenz flüchtende Dante Alighieri in einer kalten Nacht des Jahres 1285 hier um Obdach, wurde jedoch zurückgewiesen. Die Festung aus Bruchstein, dem sog. Filaretto, örtlichem Sandstein, bewahrt immer noch Spuren der beiden Mauergürtel: in dem ersten unteren Gürtel befindet sich ein Tor, hinter dem die Überreste eines mittelalterlichen Oratoriums in der Form einer Apsis liegt; in dem zweiten Gürtel sind eine Zisterne mit Tonnengewölbe und Diensträume. Im mittleren Kern befinden sich die Reste des Maschio. Der Zugang zu den beträchtlichen Überresten der Burg ist nicht beschwerlich. Die Gemeinde von Cantagallo plant eine groß angelegte Renovierung, um die Burg der vollen öffentlichen Nutzung zurück zu geben. In der Zwischenzeit kann die Burg auch von der Bundesstraße oder der gegenüberliegenden Gricigliana (Zone Villa Novellucci) bestaunt werden.

Die Burg ist eine der vier Festungen, die sich entlang der Strasse der Festungen treffen, die Montemurlo mit dem Bisenzio-Tal verbindet.

Informationen

  • Cantagallo (PO)

  • Ӧffnungszeiten: immer geöffnet

  • Eintrittskarte: freier Eintritt

  • Zugänglichkeit für Behinderte: Nein