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PRATO UND PROVINZ

Interaktiver Plan von Prato und Provinz

PUBLIKATIONEN

Pratomese

A Prato April 2017
PDF April 2017 (887 KB)

Broschüren

Gemeinde von Prato

Gemeinde von Prato - Piazza del Comune, 2 - 59100 Prato - Tel. 0574 18361

Ein Besuch der Altstadt Pratos ist ein „Muss" und wird die Touristen gewiss nicht enttäuschen, die das Castello dell'Imperatore (Kaiserburg - im nördlichen Mittelitalien ein einzigartiges Zeugnis hohenstaufischer Architektur) besichtigen können, sowie den Dom, in dem die Marienreliquie „Sacra Cintola della Madonna" (Heiliger Gürtel) verehrt wird, und die vor kurzem restaurierten, herrlichen Fresken von Filippo Lippi bewundert werden können. Auf der Fassade des Doms kann die Kanzel von Donatello und Michelozzo (das Original wird im Museo dell'Opera (Dommuseum) aufbewahrt) bewundert werden, die dafür bestimmt war, am Festtag dem Volk die Sacra Cintola (Gürtel der Muttergottes) zu zeigen (der 8. September, dem Geburtstag der Gottesmutter, feiert Prato mit einem historischen Umzug (Corteggio Storico) den Besitz dieses Schmuckstücks). Die Besichtigung kann weiter zum Palazzo Datini, Palazzo Pretorio, Basilika S. Maria delle Carceri von Giuliano da Sangallo, den Kirchen S. Francesco und S. Domenico führen; in diesen Gebäuden und in den städtischen Museen, Museo di Pittura Murale (Museum für Wandmalerei) und Museo dell'Opera del Duomo (Dommuseum), werden Werke großer Meister wie Agnolo Gaddi, Paolo Uccello, Filippo und Filippino Lippi, Donatello, Michelozzo und weiterer berühmter Künstler des vierzehnten Jahrhunderts und der Renaissance aufbewahrt.
Auch das siebzehnte Jahrhundert, die Neoklassik und die Avantgarde werden hervorragend in angesehenen öffentlichen Sammlungen dargestellt. Unbedingt zu besichtigen ist das Museo del Tessuto (Textilmuseum), Spiegelbild der textilen Geschichte der Stadt, in dem Muster und Dokumente aufbewahrt werden, die einen Zeitraum abdecken, der vom 5. Jahrhundert bis in die heutige Zeit reicht. Das Gebäude, welches das Textilmuseum aufnimmt, ist ein Denkmal der Industriearchäologie und der einzige große Produktionskomplex des neunzehnten Jahrhunderts, der noch innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer existiert: die „Cimatoria Campolmi Leopoldo e C", Fabriksymbol der Prateser Produktionsgeschichte, in der die Stoffe durch verschiedene Bearbeitungsphasen (Walken, Rauen, Scheren, Kalandern) von ihrem Rohzustand ausgehend veredelt wurden. Das Museum organisiert nicht nur thematische Ausstellungen, Events, Kongresse und andere Veranstaltungen, durch die sich das Publikum der Textilproduktion nähern kann, sondern verfügt auch über eine bedeutende didaktische Abteilung, die jedes Jahr Initiativen für Studenten aller Altersklassen ausarbeitet. Eine neue Einrichtung ist das Museo di Scienze Planetarie (Planetarium), das sich vorwiegend mit Didaktik und Bekanntmachung, wissenschaftlicher Forschung und der Aufbewahrung des in den Sammlungen enthaltenen Materials beschäftigt. Ziel des Museums ist, dem Besucher die modernsten wissenschaftlichen Kenntnisse in Disziplinen wie Astronomie, Planetologie, Geologie und Mineralogie zu vermitteln. Führungen werden vom Museum nur nach Anmeldung durchgeführt. Eine weitere besondere Note stellt das Centro per l'Arte Contemporanea "Luigi Pecci" (Zentrum für zeitgenössische Kunst „Luigi Pecci") dar, das nach dem Entwurf des florentinischen, rationalistischen Architekten Italo Gamberini gebaut worden ist. Das 1988 gegründete Zentrum ist mit einem ausgedehnten Veranstaltungsangebot befristeter Ausstellungen, didaktischer Unternehmungen, Dokumentation und Information, Vorstellungen und Multimedia-Events auf internationaler Ebene tätig. Es zeichnet sich durch eine bedeutende Permanente Sammlung aus, die sich aus Werken der größten Künstler der letzten 30 Jahre zusammensetzt. Außerhalb des Museums wird das Stadtbild durch Werke verziert, die sich im städtischen Kontext, längs der Mauer und auf dem Stadtgebiet befinden. Das bekannteste Werk ist die „forma squadrata con taglio" (Quadratische Form mit Schnitt) von Moore auf der Piazza San Marco.